Die Überfuhr historisch

Bei der Zillen-Überfuhr zwischen Schwalleck am oberösterreichischen und Wiesen am niederösterreichischen Ufer war das Schild mit den gekreuzten Rudern das offizielle Zeichen für das Vorliegen der behördlichen Zulassung.

Am gegenüberliegenden Ufer in Wiesen befand sich ein gleichartiges Schild, das alle 4 Wochen (am Sonntag um 0:00 Uhr) alternierend bei verschiedenen Nachbarhäusern ausgehängt wurde, weil in Wiesen die Überfuhr-Zulassung auf 4 Familien aufgeteilt war. Das Schild musste erkennbar machen, wer der jeweils diensthabende Überführer war. Sollte man den zuständigen Überführer nicht angetroffen haben, so war es noch bis etwa 1955 üblich, durch lautes Zurufen über die Donau (»Überfuhr«) auf sich aufmerksam zu machen und sich abholen zu lassen.

Überführer-Haus beim Schwalleck (Franz und
Theresie Lehner, vormals Thaddäus Eder) um 1932.
Überfuhr-Einsteigstelle (Der »Schlag«) beim Schwalleck.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Vorfahrt zu Schwall im Gegenwasser.

 

 

Vor Erreichen des niederösterreichischen Donau-Ufers. Im Hintergrund ist am linken Donauufer das um 1875, nach Einführung der Telegraphen-Verbindung, aufgehobene Signalhaus (»Ballonaufzieher-Häusl«, heute »Signal bei der Föhre«) zu sehen, das bis dahin die Sichtverbindung zu den Signalstellen Struden/Baumgarten und Grein hergestellt hat.



Überführer Lehner mit Frieda Schuh und Hedi Wegerer.

 

Standort Fähre Grein

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